Terminalservermigtration trotz Live-Betrieb – so kann Zukunft aussehen
Referenzbericht
Terminalserver-Migtration trotz Live-Betrieb – so kann Zukunft aussehen
Referenzbericht
Die Eckdaten unseres Projekts lassen sich kurz umreißen:
Der Kunde:
- Das Landratsamt Oberallgäu | Öffentliche Verwaltung
- Sonthofen
- Circa 750 User
Die täglichen Aufgaben: Umfassende Verwaltungsdienstleistungen und Bürgerservice
für den Landkreis
Die Anfrage: Eine Migration neuer Terminalserver im Live-Betrieb inklusive Beratung, Beschaffung und Inbetriebnahme, sowie die Einführung einer moderneren und skalierbaren IT-Architektur.
Und nun die Herausforderung: Wie lässt sich eine bestehende Terminalserver-Umgebung
modernisieren, ohne den laufenden Betrieb zu beeeinträchtigen?
Wie wurden wir hier zum passenden Projektpartner?
Der Kontakt kam im Rahmen der Zusammenarbeit und Beratung durch unseren Ansprechpartner der BayKIT zustande. Die Bayerische Kommunale IT-Einkaufsgenossenschaft eG (BayKIT eG), gegründet im Januar 2024, ermöglicht es Genossenschaftsmitgliedern, von den gemeinsamen Beschaffungsoptionen und einem intensiven Erfahrungsaustausch zu profitieren – eine effektive Vorgehensweise, um komplexe und arbeitsintensive Vergabeverfahren auszusparen und dennoch innovative Lösungen im Bereich der IT zu beziehen.
Welche Ausgangslage lag dem Projekt zugrunde und welche Ziele wurden gemeinsam
mit thinkRED verfolgt?
Ursprünglich bestand die Herausforderung, die bestehende Terminalserver-Farm (Xen-Hypervisor auf HPE Gen 10) durch eine umfangreiche Neubeschaffung und Migration zu erneuern, sodass am Ende eine skalierbare und zukunftssichere Architektur für ca. 450 parallel aktive User besteht. Aktuelle Anforderungen, wie NVIDIA A16 GPU und eine Windows Server 2025 Kompatibilität, standen dabei im Vordergrund. Und wie es wahrscheinlich immer der Fall ist: Die Lösung wurde kurzfristig benötigt und bedurfte einer schnellen Abwicklung.
Von Anfang bis Ende – wie verlief die Realisierung?
„Äußerst effizient und professionell (…)”
So beschrieb der Kunde unsere Vorgehensweise. Vor dem Hintergrund einer zeitintensiven Abwicklung sind wir darauf besonders stolz. Kurz gesagt: Unser umfassendes Leistungsportfolio ermöglichte die schnelle und präzise Umsetzung der Kundenanforderungen, beginnend mit der Beratung und endend mit der Beschaffung und Migration von zehn neuen Dell PowerEdge R7625 Servern (AMD EPYC) inklusive der Einbindung in die Citrix-Umgebung. Von der ersten Anforderung bis zur erfolgreichen Produktivstellung sind lediglich zwei Monate vergangen – ein echter Sprint. Auch die technische Abstimmung, zum Beispiel bezüglich des Wechsels auf eine AMD-Plattform für bessere Performance, und die Vor-Ort-Einrichtung verliefen reibungslos.
Gab es innerhalb der Organisation konkrete Erfolge, die mit der Umsetzung einhergingen?
Das Projekt hat spürbare Mehrwerte geschaffen – und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern ganz konkret im täglichen Betrieb des Kunden. Durch die fundierte technische Beratung konnten wir die Hardware-Architektur gezielt optimieren: Höhere Taktraten der AMD-EPYC-Prozessoren in Kombination mit einer optimal abgestimmten RAM-Bestückung haben die Performance messbar gesteigert.
Gleichzeitig wurde der Wechsel des Herstellers bewusst begleitet und damit für die Nutzerinnen und Nutzer deutlich vereinfacht. Der klar definierte Dienstleistungsumfang sowie die intensive Einführung in die Dell-Management-Tools wie iDRAC9 und OpenManage haben dafür gesorgt, dass das Team des Landratsamt Oberallgäu von Beginn an sicher und effizient mit der neuen Umgebung arbeiten konnte. Als Ergebnis stehen eine leistungsfähigere Infrastruktur – und ein Betrieb, der spürbar souveräner läuft.
Das Projekt zeigt eindrücklich, wie eine performante und skalierbare Terminalserver Architektur für rund 450 parallel aktive Nutzer und Nutzerinnen innerhalb kürzester Zeit realisiert werden kann. Aus einer komplexen Ausgangslage konnte eine moderne, leistungsfähige Lösung entstehen, die aktuelle Anforderungen erfüllt und zugleich langfristige Sicherheit bietet.
