Skip to main content

Der Landkreis Landshut und seine Schulen auf Zukunftskurs: Digitalisierung für alle.

Referenzbericht

Der Landkreis Landshut und seine Schulen auf Zukunftskurs: Digitalisierung für alle.

Referenzbericht

Titelbild mit dem logo des Landkreis Landhut

Als zentrale Verwaltungsbehörde des Landkreises Landshut in Niederbayern ist das Landratsamt Landshut als Sachaufwandsträger für elf landkreiseigene Schulstandorte – zwei Gymnasien, vier Realschulen, drei sonderpädagogische Förderzentren sowie verschiedene berufliche Schulen – zuständig. Um allen Schülerinnen und Schülern Lernen in modernen, zeitgemäßen und möglichst vielfältigen Lernszenarien zu ermöglichen, wurde in jüngster Zeit gezielt in den Ausbau und die Modernisierung der schulischen IT-Ausstattung investiert – und damit technische wie organisatorische Voraussetzungen dafür geschaffen, digitale Medien sinnvoll in den Unterricht zu integrieren.

In diesem Zuge wurden durch den Landkreis Landshut insgesamt 735 iPad Geräte inklusive Netzadapter und Schutzhülle als Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler angeschafft, sowie 73 iPad Air 11″ inklusive Netzadapter, Apple Pencil Pro, Logitech Combo Touch als Lehrerdienstgeräte. Finanziert wurden diese Tablets über das Förderprogramm SchulMobE („Mobile Endgeräte für den schulischen Einsatz“), das im Freistaat Bayern Schulaufwandsträger bei der Beschaffung mobiler Endgeräte für schulische Leihgerätepools sowie für Lehrkräfte unterstützt. Ziel dabei ist es, die digitale Ausstattung an Schulen bedarfsgerecht auszubauen und damit die technischen Voraussetzungen für zeitgemäßen digitalen Unterricht nachhaltig zu stärken.

Der Landkreis Landshut setzt iPad-Klassensätze gezielt dort ein, wo keine vollständige 1:1-Ausstattung im Rahmen der „Digitalen Schule der Zukunft“ besteht oder diese erst in höheren Jahrgangsstufen greift. Dadurch können veraltete Geräte ersetzt und insbesondere Schulen wie die sonderpädagogische Förderzentren oder beruflichen Schulen sowie einzelne Jahrgangsstufen bedarfsgerecht ausgestattet werden, ohne dass jede Schülerin und jeder Schüler dauerhaft über ein eigenes iPad verfügen muss.

Je nach Schulform kommen die Geräte dabei in unterschiedlichen Nutzungsszenarien zum Einsatz: An Realschulen und Gymnasien werden sie teilweise bereits ab Jahrgangsstufe 5 als Klassengeräte genutzt, an sonderpädagogischen Förderzentren stehen sie als Klassensatz-Geräte zur Verfügung und an beruflichen Schulen werden sie als persönliche Leihgeräte ausgegeben. So verbindet der Landkreis eine wirtschaftliche Nutzung der vorhandenen Geräte mit einem flexiblen und schulformspezifischen Einsatz im Unterricht.

Die Geräte können bedarfsorientiert von unterschiedlichen Klassen und Lerngruppen genutzt und gezielt für bestimmte Unterrichtsstunden oder Projekte flexibel eingesetzt werden – für Recherchen, Präsentationen, digitale Arbeitsblätter, Foto- und Videoaufnahmen oder interaktive Übungen.

Die einheitliche Ausstattung, dem sozusagen „gemeinsamen Ökosystem“, in dem sich alle befinden, ermöglicht den Lehrkräften, den Unterricht zu steuern. Sie können digitale Unterrichtsinhalte vorbereiten und die Schülerinnen und Schüler bei der Nutzung der Geräte gezielt begleiten. Diese gemeinsame Ausstattung erleichtert zudem die Durchführung digitaler Unterrichtsszenarien: Lehrkräfte können Apps bereitstellen, Materialien austeilen und einsammeln, Inhalte präsentieren, Arbeitsergebnisse gemeinsam besprechen und den Einsatz der Schülergeräte unmittelbar unterstützen. Gleichzeitig ermöglicht das eigene Tablet den Lehrkräften, sich mit den verwendeten Apps und Funktionen vertraut zu machen, ihre eigene Medienkompetenz kontinuierlich zu verbessern und so digitale Unterrichtsmethoden weiterzuentwickeln. Damit bilden die Lehrer-Dienstgeräte eine wichtige Ergänzung zu den Leihgeräten der Schülerinnen und Schüler. Sie schaffen die Voraussetzung dafür, digitale Medien nicht nur punktuell, sondern pädagogisch sinnvoll und nachhaltig im Unterricht einzusetzen.


Die Verwaltung der Geräte erfolgt dabei über „Jamf School“. Die Administration wird gemeinsam von Schul-IT sowie den Systembetreuerinnen und Systembetreuern an den Schulen übernommen. Die Erstzuweisung der Geräte erfolgte über den neuen zentralen „Apple School Manager“ des Landkreises Landshut. Anschließend wurden die Geräte den jeweiligen Schul-Accounts zugeordnet. Eine besondere Herausforderung ergibt sich durch den Austausch bestehender Geräte im laufenden Betrieb. Um einen reibungslosen Übergang von Alt- auf Neugeräte zu gewährleisten, entsteht zeitweise eine Lizenzknappheit. Für solche Übergangsphasen wären aus Sicht des Landkreises eine generelle Regelung für temporäre Kulanzerweiterungen beziehungsweise Doppellizenzen wünschenswert.

Die thinkRED unterstützte den Landkreis Landshut insbesondere bei der strukturierten Einbindung und Verteilung der Geräte im Rahmen der zentralen Verwaltung. Die Zusammenarbeit trug dazu bei, die neue Gerätegeneration geordnet in die bestehende Verwaltungsstruktur zu überführen und die weiteren Schritte für die Nutzung an den Schulen vorzubereiten.

Mit den neuen Tablets und deren Implementierung ist damit nicht nur die technische Basis geschaffen – auch organisatorisch sind die Weichen für den weiteren digitalen Ausbau gestellt. Für die betroffenen Schulen im Landkreis Landshut bedeutet das vor allem mehr Möglichkeiten, digitale Werkzeuge künftig unkompliziert und pädagogisch wirksam im Unterricht einzusetzen.

WordPress Cookie Plugin von Real Cookie Banner