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Vorbildlich digital: Wie Neuburg Schule neu denkt

Referenzbericht

Vorbildlich digital:
Wie Neuburg Schule
neu denkt

Referenzbericht

Titelbild mit dem logo der Stadt Neuburg

Die Renaissance-Stadt Neuburg an der Donau in Oberbayern erlebte auch in Sachen Digitalisierung jüngst geradezu eine Renaissance. Denn gleich drei von vier Schulen, die in der Trägerschaft der Großen Kreisstadt stehen, wurden im Rahmen eines Managed-Education-Projekts umfangreich mit iPad-Devices ausgestattet: die Grundschule im Englischen Garten, die Grundschule am Schwalbanger und die Grundschule Neuburg-Ost.

Umfangreich – das bedeutet, dass die Grundschule im Englischen Garten und die Grundschule am Schwalbanger jeweils 31 iPad-Devices erhalten haben und die Grundschule Neuburg-Ost aufgrund der geringeren Klassengröße (auf Wunsch der Schule hin) 26 iPad-Geräte. Hier wird allerdings längerfristig erwogen, noch iPad-Devices nachzubestellen, um sie flexibler auch in anderen Klassen verwenden zu können. Verstaut werden diese in spezifischen Koffern. Der Vorteil von Kofferlösungen, gerade im Grundschulbereich: Die Cases, in diesem Falle Paraproject von Parat, fungieren als mobile und sichere Transport- und Aufbewahrungskoffer, die bis zu 16 iPad-Geräte geschützt lagern, transportieren und über USB-C zuverlässig laden können. Das hat natürlich auch didaktisch enorme Vorteile, denn so sind sie bestens organisiert und jederzeit einsatzbereit. Zusätzlich zu den 31 bzw. 26 iPad-Geräten (A16) gab es pro Koffer jeweils ein Lehrkräfte-Endgerät – und für alle iPad-Devices jede Menge Zubehör: Hüllen (STM Dux Plus Case und Logitech Combo Touch), Displayschutz sowie Apple Pencils für jedes iPad. Dies sorgt im Schulbetrieb dafür, dass die iPad-Devices vor Stößen und Stürzen sicher geschützt sind und durch die digitalen Stifte zugleich präzises, komfortables Arbeiten beim Schreiben, Zeichnen und Lernen ermöglicht wird.

Damit die Implementierung in das tägliche Lehren und Lernen reibungslos und auch längerfristig zukunftsweisend funktioniert, wurde bereits Ende 2023 die WLAN-Infrastruktur zusammen mit thinkRED an allen Schulen vor Ort geplant und 2024 erfolgreich und umfassend ausgebaut. Während gerade in den Grundschulen das WLAN zuvor nur fleckenweise vorhanden war oder sporadisch über mobile Accesspoints geregelt wurde, entschied man sich im Vorfeld zum iPad-Projekt vorausschauend zu einem flächendeckenden WLAN – und schuf damit die entscheidende Grundvoraussetzung für den Erfolg des gesamten Projekts. Inzwischen gibt es an jeder Schule in jedem Klassenzimmer leistungsstarke und zuverlässig funktionierende Accesspoints, ebenso in der Aula und in den Gruppenräumen. Somit ist es vollkommen unerheblich, wo sich die iPad-Geräte oder auch Notebooks im Schulhaus befinden – die Geräte können flexibel, problemlos und jederzeit überall genutzt werden. Interaktive Boards und Apple TV ergänzen dieses moderne, innovative und dynamische mobile Lehr-Lernszenario ideal und eröffnen völlig neue Möglichkeiten für zeitgemäßen Unterricht.

Und auch für die vierte Schule der Stadtverwaltung Neuburg sieht die Zukunft rosig aus: Denn während die Grundschulen ihre Devices inzwischen bereits viel einsetzen, bleibt die Mittelschule Neuburg an der Donau vorerst bei Notebooks, möchte dieses Szenario perspektivisch aber um iPad-Geräte, evtl. sogar im Rahmen einer 1:1-Ausstattung via Elternfinanzierung, ergänzen. Auch hier stehen die Vorteile der Tablets im Vordergrund: personalisiertes Lernen, individuelles Tempo und differenzierte Aufgabenformate. Doch so können nicht nur auf pädagogisch-didaktischer Ebene die Schülerinnen und Schüler der Mittelschule langfristig von der personalisierten Lernumgebung profitieren, sondern auch die IT-Verantwortlichen aus den Erfahrungen der Grundschulen hinsichtlich des schulischen Einsatzes von iPad-Geräten und der Administration dieser im Schulbereich schöpfen.

Alle Schulen in Neuburg setzen also langfristig auf kreative, kollaborative und problemorientierte Lernprozesse durch vielfältige digitale Werkzeuge und multimediale Ausdrucksmöglichkeiten. Gleichzeitig werden digitale Kompetenzen gestärkt und die Lernenden der Stadt Neuburg auf eine zunehmend digital geprägte Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet. Die flächendeckende Ausstattung an allen vier Schulen in der Trägerschaft erweist sich als gelungener Schachzug, um nachhaltig bestmögliche Lernszenarien für die verschiedenen Schulformen a priori zu etablieren!

Doch zurück zu den Grundschulen: Verwaltet werden die insgesamt 88 iPad-Devices über das Mobile Device Management Jamf. Diese beliebte Lösung für die zentrale Verwaltung der Endgeräte hat sich in Bildungseinrichtungen etabliert und ist dort sehr beliebt, denn Jamf ermöglicht eine zentrale, sichere Verwaltung aller Geräte, sodass beispielsweise Einstellungen, Updates und Sicherheitsrichtlinien einheitlich gesteuert werden können. So lässt sich der IT-Aufwand durch Automatisierung und schnelles Rollout von Geräten und Apps drastisch reduzieren, was die IT-Administratoren im täglichen Schulbetrieb deutlich entlasten kann. Dadurch, dass sämtliche iPad-Devices bereits vor Inbetriebnahme DEP-registriert worden sind, verlief die initiale Einrichtung für die Schulen reibungslos und unkompliziert – und hier wurde die Stadtverwaltung jederzeit vom thinkRED-Team begleitet.

Doch auch die nicht verwaltungsaffinen Lehrkräfte und IT-Beauftragten kommen mit dieser MDM-Lösung auf ihre Kosten: Denn die Software greift auch auf einer didaktischen Ebene, unterstützt also gewissermaßen das Unterrichten mit digitalen Endgeräten, indem die Lehrkräfte die iPad-Geräte gezielt steuern und den Einsatz im Klassenzimmer besser begleiten können. Bislang sind 88 Geräte in Jamf eingebunden – Tendenz stetig steigend, denn nach der Pilotphase in den Grundschulen sollen perspektivisch auch Geräte der Mittelschule in das System eingepflegt werden.

Um schnellstmöglich mit den iPad-Devices an den Start zu gehen, nahm die Stadtverwaltung prompt die wichtigsten Einrichtungen vor: Neben einer Inventarisierung der Geräte, dem WLAN-Profil und spezifischen Rollenprofilen für Lehrkräfte und Lernende wurden auch Einschränkungen hinterlegt, die den laufenden Betrieb sicherstellen sollen. Einem eher restriktiven Schüler*innen-Profil steht ein eher offeneres Lehrer*innen-Profil gegenüber – das WLAN kann aber z. B. nicht vom User deaktiviert werden, damit die Geräte immer mit Jamf und der Classroom-App verbunden bleiben. Beide Profile erlauben keinerlei Verbindung zum eigenen iCloud Account, was den „Lernwerkzeug“-Charakter der iPads unterstreicht. Dieser Funktionalität für den Unterricht wird auch dadurch Rechnung getragen, dass die Geräte mit einem schematisch aufgebauten Hintergrundbildschirm versehen wurden, der lediglich die notwendigen Apps zum Lernen auf dem Homescreen präsentiert. Alle restlichen Apps, die standardmäßig vorinstalliert sind, aber nicht unweigerlich benötigt werden, werden somit erstmal nicht angezeigt, was den Fokus auf die wesentlichen Apps lenkt. Diese wesentlichen Apps setzen sich zunächst aus den hauseigenen Apps bzw. Standardanwendungen von Apple zusammen, die zum Anfertigen von Texten, Präsentationen oder Listen geeignet und darüber hinaus mit entsprechenden Tools anderer Betriebssysteme kompatibel sind. Zudem wurde Goodnotes flächendeckend vorinstalliert. Weitere Apps wie Worksheet Go!, Oriolus, ANTON und Anatomie – 3D Atlas sind ergänzend als Lern-Apps im Einsatz.

App Icons zu den verwendeten App
Auszug aus den angewandten Apps

Neuburg an der Donau zeigt mustergültig, wie man ein iPad-Projekt strukturiert und ganzheitlich aufziehen kann: Von der Infrastruktur über die Konfiguration der Geräte und Einbindung ins MDM, bis hin zu Fortbildungen und konkreten Anwendung im Unterricht hat Neuburg alles bedacht. Das durchdachte Zusammenspiel aller Beteiligten im Rahmen eines Managed Education-Projekts zeigt ein beeindruckendes Maß an Weitblick, Professionalität und Innovationskraft. Neuburg setzt damit ein inspirierendes Beispiel, das weit über die Region hinaus als Vorbild für ein funktionierendes Full-Service-Rollout, die pädagogische Befähigung gleich dreier Schulen und generell ein Muster für zeitgemäße digitale Bildung dienen kann.

„So stellt man sich eine professionelle und gleichzeitig angenehme Zusammenarbeit vor.“

Und auch wir von thinkRED freuen uns über das überschwängliche Lob, das uns die Stadtverwaltung ausgesprochen hat: „Zum Abschluss möchte ich noch festhalten, dass wir die Zusammenarbeit mit thinkRED allgemein wirklich sehr schätzen. Seit Beginn unserer Zusammenarbeit Ende 2023 gab es für uns keinen Grund zur Beanstandung. Besonders positiv fällt auf, dass die Kolleginnen und Kollegen durchweg motiviert sind, Themen konsequent vorantreiben und Projekte sauber zu Ende zu bringen. Die fachliche Kompetenz ist jederzeit spürbar, Rückmeldungen erfolgen schnell und zuverlässig, und Absprachen werden eingehalten. So stellt man sich eine professionelle und gleichzeitig angenehme Zusammenarbeit vor.“, konstatiert Philipp Strub von der Stadtverwaltung Neuburg an der Donau. Wir fühlen uns motiviert, derartige Leuchtturmprojekte weiterhin umfassend zu begleiten – gemeinsam für eine professionelle und nachhaltige Transformation von Bildung.

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