Erfolgsgeschichten: iPad-Einsatz Freie Waldorfschule Erftstadt

ThinkRED Short Story.

Erfahrungsbericht aus der Praxis. Ein Interview mit Matthias Diehl.

Als Mitglied des Vorstandes und somit auch Mitverantwortlicher für die IT-Systeme der Schule berichtet Matthias Diehl über seine Erfahrungen mit dem iPad-Einsatz in der Freien Waldorfschule Erftstadt.

Herr Diehl, wo stehen die IT-Systeme im Zuge der Digitalisierung an Ihrer Schule heute?

Matthias Diehl: Die Digitalisierung hat an unserer Schule eine längere Geschichte. Bereits Anfang der 2000er hat es Digitalisierungs-Projekte gegeben. Gemeinsam mit dem Kollegium haben wir aber in den letzten zwei Jahren noch einmal einen großen Schritt gemacht und nun eine gute Basis, auf der wir uns weiterentwickeln können.

Als Sie angefangen haben, sich mit dem Thema iPad auseinanderzusetzen, was waren da Ihre ersten Fragen?

Matthias Diehl: Nicht nur an einer Schule ist die größte Herausforderung bei Digitalisierungs-Projekten, Technologie zum Vorteil der Organisation nutzbar zu machen. Hierbei wollen wir dem Kollegium Lösungen anbieten, die für versierte Nutzer, aber auch für technisch unerfahrene AnwenderInnen schnelle Erfolge und Verbesserungen bringen. Unsere erste Frage war daher: Können iPads im Alltag unserer LehrerInnen schnell und ohne größere Hürden Verbesserungen für deren tägliche Arbeit bringen?

Warum haben Sie sich für die Anschaffung von ipads als Lehrerendgeräte entschieden?

Matthias Diehl: Als Schule in freier Trägerschaft haben wir keinen kommunalen IT-Dienstleister im Rücken, der uns bei Einrichtung und Betrieb unserer IT-Infrastruktur unterstützen kann. Daher war gerade die Frage der Betriebs- und Wartungskosten von großer Bedeutung. Die Lösungen rund um das Öko-System von Apple haben uns überzeugt.

Was sind Ihrer Meinung nach die wichtigsten Schritte auf dem Weg zu einem sinnvollen Nutzen der iPads in der Freien Waldorfschule Erftstadt?

Matthias Diehl: Grundvoraussetzung ist die notwendige Infrastruktur, die bei vielen Schulen in Deutschland noch immer nicht selbstverständlich ist. Unsere Schule hat nun schon seit einiger Zeit einen Glasfaseranschluss und WLAN in den höheren Klassen. Im nächsten Schritt werden wir das gesamte Kollegium mit niederschwelligen Angeboten, die schnell und unmittelbare Vorteile bei der täglichen Arbeit bieten, mit den Geräten vertraut machen. Einzelne KollegInnen werden dann neue Konzepte erarbeiten und erproben, um diese im Kollegium weiterzugeben. So kann ein lebendiger Austausch entstehen, der auch zukünftige Entwicklungen aufgreift und diese der Schulgemeinschaft zugänglich macht.