Strategiepapier Kultusministerkonferenz

Die fortschreitende Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist als eine der größten gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit anzusehen. Die Kultusministerkonferenz hat auf die Veränderungen reagiert und im Dezember 2016 das Handlungskonzept „Bildung in der digitalen Welt“ - Strategie der Kultusministerkonferenz verabschiedet. Alle Bundesländer haben sich verpflichtet im Bildungsbereich einen Schwerpunkt Ihrer Arbeit zu setzen und die zu erwerbenden Kompetenzen in die Lehrpläne einzubetten. In dem Strategiepapier werden konkrete Anforderungen formuliert, welche Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen Schüler/innen bis zum Ende Ihrer Pflichtschulzeit erwerben sollen. Somit sollen Lernende auf ein aktives, selbstbestimmtes und eigenverantwortliches Leben in einer digitalen Welt vorbereitet werden.

Schüler mit einem Tablet
 

Kompetenzmodell

Das integrierte Kompetenzmodell „Kompetenzen in der digitalen Welt“ hat neue Anforderungen an schulisches Lernen und Lehren formuliert. Das Kompetenzmodell umfasst insgesamt sechs grundlegende Kompetenzbereiche:

  1. Suchen und Verarbeiten
  2. Kommunizieren und Kooperieren
  3. Produzieren und Präsentieren
  4. Schützen und sicher agieren
  5. Problemlösen und Handeln
  6. Analysieren und Reflektieren

Berufliche Bildung

Die Aussagen hinsichtlich Lernformen sowie methodischer und didaktischer Vorgehensweisen treffen ebenso auf die berufliche Bildung zu. Das oberste Ziel ist das Erlangen einer beruflichen Handlungskompetenz, welche die Bereitschaft und die Befähigung eines jeden zu sozialem Handeln fordert. Hierfür sind Lebenslanges Lernen sowie eine gesamtheitliche Kompetenzentwicklung notwendig, um in einer mediatisierten Welt, die von Entwicklungen wie Industrie 4.0, intelligenten Systemen und eHealth geprägt wird, zurechtzufinden und diese kritisch zu hinterfragen.

 

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