Award Digitale Bildung

Didaktische Visionäre aufgepasst!  

Jetzt mitmachen beim Award Digitale Bildung! 

Innovativ, revolutionär und vor allem digital – das sind die Schlagwörter, die bei dem erst kürzlich ins Leben gerufenen Award Digitale Bildung zählen: Am 20. November 2021 verleiht die Zukunft Digitale Bildung gGmbH im Rahmen einer Preisverleihung zum ersten Mal diesen Award an digital engagierte Lehrkräfte. 

Mit dem Award Digitale Bildung werden Lehrkräfte von einer hochkarätigen Fachjury für ihre Visionen und ihr Engagement hinsichtlich zukunftsfähiger Bildung und digitaler Unterrichtskultur ausgezeichnet! Natürlich stehen dieses Jahr vor allem innovative Ansätze in der Coronakrise im Vordergrund.  

Die Nominierten, die nach der Vorauswahl durch eine interdisziplinäre Expertenjury zur Wahl stehen, haben dabei die Chance, nach einem umfassenden Online-Voting mit dem Visions- oder Individualpreis ausgezeichnet zu werden. 

Was sich genau hinter diesen Preisen verbirgt und über viele weitere Aspekte des Awards, darüber hat die thinkRED mit Nina Kühl, der Projektleiterin des Award Digitale Bildung gesprochen. 

Frau Kühl, der Award Digitale Bildung wird dieses Jahr zum ersten Mal vergeben. Wie kam es zu der Idee eines derartigen Awards und was waren die konkreten Beweggründe, diesen Preis ins Leben zu rufen?

Der Award Digitale Bildung wurde von dem Geschäftsführer der Zukunft Digitale Bildung Nicolas Colsman ins Leben gerufen. Die Idee dahinter ist ganz einfach – wir möchten das besondere Engagement der vielen inspirierenden Lehrerinnen und Lehrern hervorheben und unsere Wertschätzung ausdrücken. Den Award sehen wir als großartige Möglichkeit, Lehrkräften eine Plattform zum Austausch zu geben. Dadurch wollen wir die Lehrkräfte motivieren und einen Anreiz schaffen, Ideen und Konzepte untereinander zu teilen. Mit diesem Austausch wollen wir gewährleisten, dass innovative Ansätze für einen digitalen Unterricht einheitlich genutzt werden können. 

Zwei verschiedene Preise stehen im Raum: der Visionspreis und der Individualpreis. Was genau hat man unter diesen beiden Kategorien zu verstehen? 

Wir wollten den Award preislich unterteilen, um verschiedene Schwerpunkte zu setzen. Der Visionspreis zeichnet innovative Konzepte, Ideen und Visionen, die den Bildungsalltag digitaler machen, aus. Lehrkräfte können allein oder in Gruppen ein Konzept ausarbeiten und im Anschluss bei uns einreichen. Wir helfen ihnen dann dabei das Konzept umzusetzen und zu verhindern, dass ihre Vision in einer Schublade verschwindet. Der Individualpreis hingegen soll außerordentliches Engagement von einzelnen Lehrkräften, vor allem während der Corona Krise, wertschätzen. Dafür können sie von Schüler*innen, deren Eltern oder anderen Lehrkräften nominiert werden.  

Nach welchen Kriterien erfolgte die Nominierung der einzelnen Jurymitglieder? 

Durch das Einbeziehen verschiedenster Bereiche ermöglichen wir, die gesamte Bandbreite der Gesellschaft abzubilden. Wir legen viel Wert auf die Meinungen und Stimmen unserer divers aufgestellten Jurys, denn durch sie garantieren wir die Qualität des Awards. Außerdem war es ein Anliegen, die Berufsschulen mit einzubinden, da diese in der Branche oft außen vorgelassen werden. Es gibt so viel Expertise im Bildungsbereich, die wir voll ausschöpfen wollten. Deshalb haben wir uns für eine Mischung von Akademiker*innen, Pädagog*innen, Unternehmer*innen und Verbänden entschieden.  

Welche Überlegungen haben darüber hinaus dazu geführt, eine Dreiteilung der Jury vorzunehmen? 

Durch die Dreiteilung der Jury können wir gewährleisten, dass wir das Wissen von Expert*innen der verschiedenen Schulkategorien für die Vorentscheidung und Auswahl der Gewinner*innen nutzen. Uns ist dabei wichtig, die Expertise der Einzelnen in Anspruch zu nehmen und ihnen ein Stimmrohr für ihre Schulform zu geben. Daher gewichten wir die Kriterien der einzelnen Schulkategorien auch nach Schwerpunkten der jeweiligen Altersklasse.  

Ihr Projekt wird neben vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen durch Persönlichkeiten unterstützt, die sich durch ‚Außerordentliches Engagement‘ auszeichnen? Was genau verbirgt sich dahinter? 

Dahinter verbergen sich viele Partner und Einzelpersonen aus der Bildungsbranche, die dasselbe Ziel verfolgen: eine Digitale Bildung in Deutschland. Durch verschiedenste Unterstützungsmerkmale, wie Reichweite und Know-how, haben diese uns dabei geholfen den Award Digitale Bildung bundesweit zu etablieren. Somit konnten wir durch ihre eingebrachten Ideen und Erfahrungswerte den Award auf ein neues Relevanzniveau heben. Aufgrund der Bescheidenheit vieler haben wir uns dafür entschieden, die Unterstützer*innen hervorzuheben und dadurch Danke zu sagen.  

Wo sehen Sie die größte Herausforderung auf dem Weg zur digitalen Bildung? 

Traurigerweise war Digitale Bildung für viele Neuland und hat erst durch die weltweite Corona-Pandemie an Bekanntheit gewonnen. Erst dadurch wurde die Relevanz dieser Thematik erkannt. Eine der größten Herausforderung wird sein, ein einheitliches Bild zu schaffen und die vielen Projekte zusammenzuführen, die alle das gleiche Ziel verfolgen. Mit dem Award Digitale Bildung wollen wir Vorreiter*innen sein, das ganze Feld der Bildungsbranche mitgestalten und in den nächsten Jahrzehnten unterstützen – um den Grundstein für eine funktionierende Digitale Bildung in Deutschland zu legen.  

Den Grundstein für Digitale Bildung legen – das klingt für uns nach einem sehr vielversprechenden Projekt! Denn auch wir als thinkRED haben es uns zur Aufgabe gemacht, den Weg zur Digitalen Bildung zu ebnen und Schulen, Schulträger, Eltern und Angehörige weiterer Bildungseinrichtungen in ihren Digitalisierungsprojekten zu unterstützen und zu begleiten. 

Wir sind jedenfalls so begeistert von diesem inspirierenden Projekt des Award Digitale Bildung, dass wir ihn in diesem Rahmen gerne bewerben möchten! 

Ihr kennt eine Lehrkraft, die den Preis mehr als verdient hätte? Oder möchtet durch Eigeninitiative gekürt werden? 🙌 

 Noch bis zum 29. Juni bewerben oder nominieren unter www.award-digitale-bildung.de